Robin Wood kämpft für Neu-Isenburg

Zum zweiten Mal errichtet Robin Wood ein Sommercamp in dem Wald nahe Zeppelinheim, der für einen neuen Autobahnanschluss zum Terminal 3 gefällt werden soll.
Vom 27. bis 30. August 2015 Für Flughafenrückbau statt –ausbau

Donnerstag, 27. August 2015
Aufbau des Camps. Abends Versammlung der Delegierten des BBI Bündnis der Bürgerinitiativen.

Freitag, 28. August 2015
Aktionstag

Samstag, 29. August 2015
10:00 Uhr Pflanzenführung
12:00 Uhr „Schnupperklettern“
14:00 Uhr Robin Wood zu Atomtransporten via Flugverkehr
17:00 Uhr Lärmgesetzgebung auf EU- und nationaler Ebene,
Grundwasserverunreinigung durch perfluorierte Tenside
20:00 Uhr Liedermacher Siggi Liersch
Sonntag, 30. August 2015
11:00 Uhr Kleiner Streifzug durch die Geschichte des Widerstands gegen den Flughafenausbau. Anschließend traditioneller Kuchenstand, Informationen und Meinungsaustausch rund um den Flughafen, Wald- und Klimaschutz
weiter Informationen (Flyer Robin Wood)

VCD Rheinland-Pfalz und Hessen auf der 140. Montagsdemo

Die 140. Montagsdemo am Terminal 1, am 8. Juni 2015, wurde von den Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverbänden Rheinland-Pfalz und Hessen mitgestaltet.

Für den VCD Hessen sprach deren Sprecher Werner Geiss aus Neu-Isenburger:

Ein Flughafen für die Region

Das Geschäftsmodell von Fraport mitsamt Lufthansa begeistert anscheinend immer noch die meisten Fraport-Aktionäre. Mit vielen Zubringerflügen werden die Fernflugreisenden aus der ganzen Republik in Frankfurt eingesammelt, um sie in riesigen und entsprechend lauten Blechflugzeugen in ferne Kontinente zu transportieren. In seiner Begeisterung fürs „Drehkreuz“ will das Management jetzt gar noch ein drittes Terminal, das allerdings bislang noch keine einzige Airline ansteuern möchte. Weiterlesen

Gericht lehnt Klage der Stadt Flörsheim ab

Zu diesem Urteil fehlen mir die Worte. Hier ein paar Zeilen eines Bürgers aus Wixhausen:
Von einer offiziellen Begründung des Urteils habe ich zwar noch nichts gehört und gelesen, aber es verschlägt einem die Sprache.
Zwar habe ich nicht mit einer Aufhebung des Planfeststellungsbescheides gerechnet, aber zumindest mit korrigierenden Auflagen.
Für die Luftfahrtbehörde des Landes Hessen ist es also plausibel und für das Verwaltungsgericht so in Ordnung, dass auf einer Landebahn des Verkehrsflughafens Frankfurt Flugzeuge ohne Sitze, Passagiere, Fracht und Treibstoff landen ? (In dem Gutachten, dass Fraport im Genehmigungsverfahren vorlegte, wurde mit einem viel zu geringes Gewicht des Flugzeuges gerechnet)
Ein Vorhabensträger darf also der Genehmigungsbehörde beliebig falsche Gutachen vorlegen, obwohl der Behörde bereits Erkenntnisse über mehrere Fälle (aus Raunheim) vorgelegen haben, ohne dass diese Konsequenzen daraus zieht?
Das Gericht legt die bekannten Fälle gegen die Kläger aus?
Die Luftfahrtbehörde des Landes Hessen ist also nicht verpflichtet Anwohner vor unmittelbar drohender Lebensgefahr durch aussetzen der Betriebsgenehmigung zu schützen?
Dieses Urteil ist schlicht und einfach dreist und eine Verleugnung des Grundgesetzes der BRD.
Ein erschreckendes Ausmaß an juristischer Ignoranz und Arroganz.
 
Helmut Hahn, Fluglärm-Arbeitskreis Wixhausen.

Lärmpausen – negative Stimmen aus Neu-Isenburg und Sachsenhausen

Am 23.4.2015 kam es erstmals zu den sogenannten Lärmpause. Der HR hat einige Stimmern gesammelt. Typisch HR sendete HR-Info die kritischsten Beiträge:

Lärmpausenmodell gestartet das Thema in 100 Sekunden HR-Info 23.4.2015 16:15 UhrBoyka: Undisputed IV 2017 film downloadwatch The Invisible Guest film online now

Lärmpausen am Frankfurter Flughafen gestartet HR-Info (25.4.2015 23 Minuten)
In diesem Beitrage äußern sich Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel („Neu-Isenburger ist ein klarer Verlierer der Lärmpazusen“), der Neu-Isenburger Siegfried Schewe („bei uns ist immer laut, wir hören dann halt die Center Bahn“) und Ursula Fechter aus Sachsenhausen klar negativ.

Nett gemacht die Glosse zum Lärmpausentelefon

Neu-Isenburg ein Verlierer der sogenannten Lärmpausen

Die Fluglärmkommison hat die vorgeschlagenen Fluglärmpausen-Modelle abgelehnt. Sie duldet lediglich das vorgeschlagene Modell 4 bei Westbetrieb. Mit diesem würde der Frankfurter Süden abends zwischen 22 und 23 Uhr entlastet, der Neu-Isenburger Norden dagegen stärker belastet. Zwischen 5 und 6 Uhr soll die Südbahn nicht genutzt werden.

Die Bürgerinitiativen lehnen alle Modelle ab, da sie lediglich zu Verschiebungen des Lärms führen. Zu dem funktionieren sie nur, so lange die Flugzahlen nicht steigen. Wie mit großen Flugzeugen umgegangen wird, die auf der Nordwestbahn nicht landen dürfen, bleibt abzuwarten.

Wieder einmal steht zu befürchten, dass den Bürgern Versprechungen gemacht wurden, die nicht eingehalten werden. Doch dies hat Tradition: „Für den Flughafen wird kein Baum mehr fallen“ (Holger Börner), „Ausbau nur mit Nachtflugverbot“ (Roland Koch)

Baugenehmigung für Terminal 3 – Stadt Neu-Isenburg legt Widerspruch ein

Am 12.08.2014 erteilte die Bauaufsicht der Stadt Frankfurt die Baugenehmigung für das  umstrittene Terminal 3. Der Stadt Neu-lsenburg, vertreten durch die Anwaltskanzlei  Haldenwang, wurde am 02.10.2014 Akteneinsicht gewährt. Nach Ansicht der  Rechtsanwälte weist die Baugenehmigung zahlreiche Rechtsfehler auf. Weiterlesen

117. Deutsche Ärztetag fordert die Verursacher von Fluglärm an den Gesundheitskosten zu beteiligen

Der 117. Deutsche Ärztetag 2014 fordert die Politiker in den Bundesländern und in der
Bundesregierung auf, dafür zu sorgen, dass die Verursacher von Flug- und Verkehrslärm
bei dadurch induzierten Krankheiten in maßgeblicher Weise an den notwendigen
Behandlungskosten beteiligt werden. Dem Versichertensystem dürfen nicht mehr mehrere
100 Millionen Euro pro Jahr entzogen werden. Weiterlesen