Treburger Wald wird geräumt

Der „Treburger Wald“ grenzt an Zeppelinheim. Eigentlich ist er Bannwald, dieser höchste Schutz wurde aber für den Ausbau des Flughafens gekippt.

Ein ersten Augenzeugenbericht:
Treburer Waldcamp wird geräumt!
Heute früh um 07:00 Uhr hat die Polizei angefangen, das Waldcamp zu räumen. Mindestens 32 Polizeifahrzeuge (Schätzungen sprechen von 50 Wagen) waren in diesem völlig überdimensionierten Einsatz dabei. Die WaldbesetzerInnen und die UnterstützerInnen aus den umliegenden Orten, die sich im Camp aufhielten, wurden festgenomen und ins Polizeipräsidium nach Frankfurt zur erkennungsdienstlichen Behandlung gebracht (so gegen 08:30 Uhr). Ca. 08:15 Uhr machte sich die Kletter-Einheit der Polizei bereit, um die Menschen, die die Plattformen besetzt halten, herunter zu holen. Menschen aus den Bürgerinitiativen, die während der Camp-Räumung dort hin wollten, wurden von der Polizei abgewiesen und durften nicht weiter gehen, konnten aber die Festgenommen auf ihrem Weg zu den Transport-Wagen für die Fahrt ins Polizeipräsidium begleiten.
Auffällig waren die vielen Polizeiwagen aus Nordrhein-Westfalen Die üben wohl schon für den Hambacher Forst?

Sonntagsdemonstra on „5 nach 12“ im Terminal 1 am 21. Oktober 2018

Pressemitteilung des BBI
Eine grundlegend andere Lufverkehrs- und Flughafenpoli k ist dringend erforderlich!
Am 21. Oktober 2018 jährt sich die Eröffnung der Landebahn Nordwest zum siebten Mal. Das BBI (Bündnis der Bürgerinitiativen) nimmt dieses fragwürdige Jubiläum zum Anlass, gegen die immer stärkere Ausweitung des Luftverkehrs zu demonstrieren und angesichts der bevorstehenden Landtagswahl die Fragen zu untersuchen, welche Partei und welcher Kandidat wählbar ist und wem der Bürger noch vertrauen kann?
Die täglich erlebbaren dramatischen Klimaveränderungen führen zunehmend zu orkanstarken Stürmen, sinflutartigen Regenfällen und dem Anstieg der Meeresspiegel. Der Luftverkehr als einer der Hauptverursacher der Veränderungen des Weltklimas muss eingeschränkt werden. Ein grundlegendes Umdenken ist erforderlich. Deutschland hat das Pariser Klimaabkommen ratifiziert und ist verpflichtet, alle Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen durchzuführen. Ein Reduzierung des Luftverkehrs wäre ein
wirksamer Hebel. „Wir alle merken: es ist fünf nach zwölf, aber es ist hoffentlich doch noch nicht zu spät.
Entschlossenes Handeln ist jetzt geboten. „Es darf keine Zeit mehr verloren werden, andernfalls hinterlassen wir den nachfolgenden Generationen eine Katastrophe“ so Thomas Scheffler, BBI-Sprecher.
Die NORAH-Studie und insbesondere die Forschungsergebnisse von Prof. Thomas Münzel – Universitätsklinik Mainz – belegen, dass ein Zusammenhang zwischen Lärm und vermehrten Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen, tödlichen Herzinfarkten sowie Depressionen besteht. Vor wenigen Tagen hat die Weltgesundheitsorganisation angesichts der Gesundheitsgefährdungen neue Leitlinien für die Lärmbelastung
durch Fluglärm veröffentlicht. Um diese Empfehlungen einzuhalten, ist eine Reduzierung des Luftverkehrs unumgänglich. Eine Verharmlosung der festgestellten krankmachenden Effekte durch Lärm ist oberflächlich, tendenziös und skandalös. Politik, Luftverkehrswirtschaft und Gesellschaft müssen sich der Diskussion stellen, wie Vorteile und Nachteile des Frankfurter Flughafens wieder in eine Balance gebracht werden.
Die Flughafenausbau- und Regierungsparteien in Hessen werden bei der Demonstration nicht ungeschoren davonkommen. „Wir erinnern uns an ihre Versprechen und messen sie an ihren Taten“ so Thomas Scheffler weiter. „Die bevorstehende Landtagswahl ist eine Chance zur Umkehr in der verfehlten Flughafen- und Luftverkehrspolitik der letzten Jahre.“
Die Demonstration beginnt symbolisch „5 nach 12“, also um 12:05 Uhr im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens.
Das Bündnis konnte Dr. Michael Kopatz als Redner gewinnen. Dr. Kopatz ist Projektleiter für Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut und wird zu „Klimawandel und Mobilität/Luftverkehr“ sprechen.

Einladung zur 250. Montagsdemo 11. Juni 2018!

Was erwartet euch?

  • Die Absinto Orkestra Band.
  • Rednerin Rechtsanwältin Franziska Heß.
  • Redner Martin Mosel, BUND Hamburg, BAW Hamburg.
  • Rundgang durch das Terminal, bei geeignetem Wetter auch nach draußen.
  • In gemütlicher Runde, bei Wein und Brezel, lassen wir die 250. Montagsdemo ausklingen.

Wir freuen uns auf euch!

Zeichen gegen Terminal 3 Protestcamp bei Kälte und Krach

Ein Artikel der Frankfurter Neuen PresseSie nennen sich bei ihren Waldnamen „Tatze“, „Lambda“ oder „Libelle“, übernachten bei Minustemperaturen auf Bäumen, ernähren sich von Tofu-Steaks, trinken Thermoskannen-Tee und kämpfen für einen gemeinsamen Traum: Eine sechs Hektar große Baumfläche vor den Äxten der Holzfäller und den Planierraupen der Bautrupps zu bewahren. Im Treburer Oberwald protestieren seit Samstag neun Naturschützer gegen die Terminal-3-Pläne der Fraport.
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Ausbaugegner protestieren gegen Rodung für Terminal 3

Der Treburger Wald reicht bis nach Zeppelinheim. Dort soll ein Teil dem geplanten Autobahnanschluss für das Terminal 3 geopfert werden. Hiermit wird der andauernde Wortbruch der Fraport und der Hessischen Landesregierung fortgesetzt, „Für den Flughafen Frankfurt wird kein Baum mehr fallen“. Dass die heutigen Pläne zum Bau des zusätzlichen Terminals kaum noch etwas mit dem Planfeststellungsbeschluss zu tun haben, scheint die Verantwortlichen und Gerichte wenig zu interessieren.
Die Neue Presse berichtet über den Protest.

„Der Bau des Flugsteiges für Billigflieger ist unzulässig“

„Zukunft.Rhein-Main“ (ZRM) ist ein Zusammenschluss von Anrainergemeinden des Flughafen Rhein-Main. Zu den Sprechern zählt Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel.
Nach einem von der Zukunft-Rhein-Main (ZRM) in Auftrag gegebenen
Rechtsgutachten ist der Bau des Low-Cost-Carrier-Flugsteiges (G), dessen
Baugenehmigung aktuell von der Stadt Frankfurt geprüft wird, nicht mit den
Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses vereinbar und deshalb unzulässig.

Fluglärm, ein neuer wichtiger Herzkreislauf-Risikofaktor

Vortrag von Prof. Thomas Münzel am 5. September im Bürgerhaus Zeppelinheim

Fluglärm, aber auch Straßen- und Schienenlärm führen zu Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall: Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel (Universitätsmedizin Mainz, Zentrum für Kardiologie) stellt die Ergebnisse aktueller Studien aus dem Bereich der Lärmwirkungsforschung an der Universitätsmedizin Mainz vor.

Zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion unter der Überschrift „Fluglärm, ein neuer wichtiger Herzkreislauf-Risikofaktor“ lädt die Initiative Zukunft Rhein-Main und die Stadt Neu-Isenburg am 5. September, um 18 Uhr, im Bürgerhaus Zeppelinheim, Kapitän-Lehmann-Straße 2, ein. Der Eintritt ist frei.

Treburg will Waldstück bei Zeppelinheim verkaufen !

am Mittwoch, den 28.06.2017  tagt die Gemeindevertretung in Trebur. An dem Abend will die Koalition voraussichtlich den Beschluss zum Verkauf des Treburer Oberwaldes an die Fraport AG fassen. Es geht um den Wald bei Zeppelinheim für den Autobahnanschluss zum Terminal 3. Die geplante Baumaßnahme wird zu einer erhöhten Belastung in Zeppelinheim führen. Weiterlesen