Online-Mahnwache Montag 22.11.2021, 18 Uhr

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, 

auch am 22.11.2021 gibt es für alle, die den Protest der Bürgerinitiativen unterstützen und sich für ihn interessieren wieder ein Online-Treffen gegen Fluglärm und Schadstoffe geben, um den Informations- und Gedankenaustausch in unseren Reihen zu erleichtern. 
In diesem Sinne ist diese Mail eine Einladung an alle, die sie erreicht. Das Online-Forum wird als offene Gesprächsrunde zum Flughafenprotest als Telefon- bzw. Videokonferenz durchgeführt. Die Teilnahme ist per Computer, Tablet, Smartphone oder Festnetz-Telefon möglich.

 

Wir benutzen die Software Zoom für Videokonferenzen und Telefonkonferenzen. Die Zugangsdaten werden nur im geschlossenen Verteiler allen zugesendet, die sich aufgrund dieser Einladungsmail anmelden, entweder mit einer Antwort auf diese Mail hier oder mit einer Mail an Flughafen-BI@posteo.de. 
Was ist tun, wenn man teilnehmen möchte, angemeldet hat und die Einwahldaten bekommen hat? 
1. Wer ein Handy hat, mit dem Video, WhatsApp, Skype, Youtube oder Ähnliches möglich ist: einfach auf den Link klicken, der Euch nach Anmeldung zugesendet wird. 

2. Wer ein Tablet hat, mit dem Video, WhatsApp, Skype oder Ähnliches möglich ist: 
einfach auf den Link klicken, der Euch nach Anmeldung zugesendet wird. 

3. Wer mit dem Computer oder Laptop Videos von Youtube anschauen oder auch Skype benutzen kann, weil der Computer/Laptop über Videowiedergabe, Kamera und Mikrofon verfügt: 
einfach auf den Link klicken, der Euch nach Anmeldung zugesendet wird. 

4. Wer kein Mikrofon und/oder auch keine Kamera hat: Teilnahme ist auch per Telefon ist möglich! 

Viele Grüße
i. A. Friedemann Scheld 
BBI Bündnis der Bürgerinitiativen 

Gemeinsam gegen Fluglärm und Schadstoffe

Mahnwache 10 Jahre Nordwestbahn

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

dass der Frankfurter Flughafen die Gesundheit der Einwohner*innen im
Rhein-Main-Gebiet durch Lärm und Abgase schädigt, wird heute von niemanden mehr ernsthaft bestritten.

In den letzten Jahren tritt angesichts des beschleunigten Klimawandels
und seiner dramatischen Folgen aber auch immer deutlicher ins Bewusstsein, welchen großen Anteil der Flugverkehr am klimaschädigenden CO2-Ausstoß hat.

30 % des CO2-Ausstoßes in Hessen gehen zu Lasten des Flugverkehrs!

2019 waren dies 14 Mill. Tonnen – mehr als der gesamte Straßenverkehr
in Hessen!

Trotz dieses immensen Anteils des mit dem Frankfurter Flughafen
zusammenhängenden Flugverkehrs wird von den Eigentümern (mit 51 % mehrheitlich im Besitz des Landes Hessens und der Stadt Frankfurt) und dem Betreiber Fraport der Ausbau des Flughafens nicht beendet.

Nach der Eröffung der Nordwest-Landebahn vor 10 Jahren, wird mit dem
Bau des Terminal 3 der Ausbau weiter vorangetrieben

  • koste es dem Klima und den Steuerzahler*innen, was es wolle. Wachstum oder Untergang heißt es – Wachstum bis zum Untergang ist der Fakt! Es muss Schluss sein mit der Tabuisierung jeglicher Reduzierung des Flugverkehrs. Der beste Beitrag zum Klimaschutz im Luftverkehr sind weniger Flüge, der Klimawandel nimmt keine Rücksicht auf „Grün-Reden“ und Abwarten. Das Bündnis der Bürgerinitiativen wird im Rahmen der Klimabewegung weiter seinen Beitrag liefern, dem unendlichen Wachstum des Frankfurter Flughafens ein Ende zu bereiten.

WIR LADEN EIN ZUR MAHNWACHE ZUM 10. JAHRESTAG DER NORDWEST-LANDEBAHN AM

  1. OKTOBER 2021, 18 UHR
    Flughafen Frankfurt, Terminal 1 Halle B
    i. A. Knut Dörfel Mitglied des Sprecher*innenteams des BBI
    Bündnis der Bürgerinitiativen „Kein Flughafenausbau –
    Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“

Segmented Approach verteilt Fluglärm

Seit dem 1. März 2021 wird der „Sequmented Approach“ getestet.
Einige Flüge, die vom Osten den Frankfurter Flughafen anfliegen, kommen dazu nicht den direkten Weg über Hanau und Offenbach, sondern vom Süden über Obertshausen, Heusenstamm und Gravenbruch. Am Neu-Isenburger Ostrand schwenken sie auf die endgültige Anflugroute ein.

Natürlich ist es schön, dass Menschen in dem stark belasteten Offenbach und Hanua dadurch geringfügig entlastet werden. Den nun stärker betroffenen Menschen ist das nur ein schwacher Trost.

Auch im Westen wird der „Sequmented Approach“ getestet. Hier sollen die Menschen in Mainz entlastet werden. Die Internetzeitung „Mainz&“ beschreibt das Verfahren und die Folgen ausführlich.

Neu-Isenburg gegen Bodenlager für verseuchten Erdaushub

Beim Bau des Terminal 3 sind ca. 600.000m³ Erdaushub angefallen, der mit PFC (Poly- bzw. Perfluorierte Chemikalien) belastet ist. Aktuell steht deutschlandweit keine Deponie für diesen Aushub zur Verfügung. Fraport will deshalb die Erde auf eigenem Gelände zwischenlagern.

Die Städte Neu-Isenburg und Mörfelden-Walldorf haben starke Bedenken, da sie eine Verseuchung des Grundwassers befürchten. Sie wenden sich deshalb an das Regierungspräsidium in Darmstadt.

Pressebericht der Stadt Neu-Isenburg, 26.02.2020
Bericht der Offenbach Post 28.02.2020

Bodenlager für PFC kontaminierte Erde

Im Zuge des Baus des Terminal 3, ist PFC kontaminierter Boden angefallen, der eigentlich auf einer Sondermülldeponie entsorgt werden müsste. Es gibt allerdings aktuell keine Deponie, die die enorme Menge aufnehmen könnte.
Nun sollen auf dem Gelände des Flughafens 600.000 Kubikmeter für ca. fünf Jahre zwischengelagert werden.

Am 30. Januar 2020 fand im Walldorfer Rathaus eine Infoveranstaltung mit Podiumsdiskussion zu diesem Thema statt. Die Stadt Neu-Isenburg entsandte einen Beobachter und verlangt Akteneinsicht. Die Städte Walldorf und Neu-Isenburg-Zeppelinheim sind durch ihre Nähe zum Lagerort besonders betroffen.

Am Montag 10. Feb. 2020 20:15 Uhr wird das Hessische Fernsehen in seiner Sendung „Defakto“ über die Veranstaltung berichten.

Vortrag des Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie: PFC Per- und polyfluorierte Chemikalien – Verwendung, Stoffeigenschaften, Toxikologie
Vortrag des Bündnisses „Wir und der Flughafen“ Mörfelden Walldorf:
Vortrag PFC kontaminierte Erde – Errichtung Bodenlager Flughafen Frankfurt

hr3-Hörer stimmen stimmen gegen ‚Christmas Shopping in New York‘

Wachsendes Umweltbewusstsein setzt dem elitären Unfug ein Ende
Wie in jedem Jahr wollte der hr3 seine Hörer mit dem Gewinnspiel ‚Weihnachts Shopping in New York‘ beglücken.
Doch dann kamen im Hessischen Rundfunk Skrupel auf und man wollte lieber die Hörer fragen, was sie davon halten.
Trotz intensiver und suggestiver Bewerbung („Ein Lebenstraum kann in Erfüllung gehen“) und dem Versprechen den CO2-Ausstoß zu kompensieren, liegt nun das – sicherlich von den Moderatoren unerwartete – Ergebnis vor: Deutlich mehr als die Hälfte der teilnehmenden Hörer (55,3 %) haben das Gewinnspiel abgelehnt.
„Das Abstimmungsergebnis zeigt uns, wie sehr das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung gewachsen ist.
Noch vor einem Jahr wäre eine solche Umfrage undenkbar gewesen. Wir danken allen hr3-Hörern, die diesem elitären Unfug ein Ende bereitet haben.“ so Thomas Scheffler, Sprecher des BBI.