Der Magistrat Neu-Isenburgs: Fluglärm macht krank

Die Stadt Neu-Isenburg kämpft seit vielen Jahren gegen Lärm und Schadstoffausstoß durch den Flughafen Frankfurt. In einer Pressemitteilung weist der Magistrat auf die vorliegenden Ergebnisse der NORAH Studie hin und unterstreicht seine Forderungen zur Verringerung der Belastungen für die Bevölkerung der Rhein-Main-Region:

Erster Stadtrat Stefan Schmitt dazu: „Die NORAH-Studie konnte bestätigen, dass Lärm eine signifikante Auswirkung auf die Gesundheit, die Schlaf- und Lebensqualität sowie auf das Lernverhalten hat. Im Hinblick auf die Novellierung des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm fordern wir unter dem Eindruck der Ergebnisse der NORAH-Studie, die Grenzwerte für die Schutzzonen entsprechend abzusenken und zwar mindestens um 5 dB(A) Dauerschallpegel. Im Fall des Frankfurter Flughafens würde das eine Ausweitung der Begrenzung der Tagschutzzone 1 von 60 auf 55 dB(A), bei der Nachtschutzzone von 50 auf 45 dB(A) bedeuten.“
„Fluglärm macht krank“, so Schmitt weiter, „je länger Menschen diesem Lärm ausgesetzt sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieses auf die Gesundheit negativ auswirkt.“
Die gesamte Pressemitteilung.

 

In Gravenbruch soll es noch lauter werden

Die Flugsicherung testet ein neues Anflugverfahren, das Offenbach entlasten soll, Gravenbruch, Obertshausen und Heusenstamm aber belastet. Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel lehnt dies ab und unterstreicht die Forderung vieler Anrainergemeinden und der Bürgerinitiativen nach einer Lärmobergrenze und kontinuierlicher Entlastung aller lärmgeplagten Bürger.

Stellungname der Stadt Neu-Isenburg
Bericht in der FR

Augenzeugenbericht zu Fluglärm über Gravenbruch

Zwar gibt es wahrscheinlich schon tausende Berichte über die Vergehen der Fraport bzgl. Nichteinhaltung der Nachtruhe, doch ist mir am vergangenen Sanstagabend einfach der „Kamm geschwollen“ und so beschloss ich, diesen Augenzeugenbericht publik zu machen.

Zeuge: Helmut Eisert, Mainz
Zeit: Beobachtungen am Samstag, den 28.05.2016 abends.
Ort: Ich befinde mich in Gravenbruch einem Stadtteil von Neu-Isenburg.
Dort bin ich in der Wohnung von Freunden in der Straße „Schönbornring“ und blicke vom Balkon in Richtung Frankfurter Flughafen.
Bericht:
Es ist gegen 22:30 Uhr und ich mache folgende Beobachtungen: Weiterlesen

19. Tag gegen Lärm: „So geht leise!“ Mahnwachen des BBI in Frankfurt am Main und Mainz

„So geht leise!“ lautet das diesjährige Motto der Initiative Deutsche Gesellschaft für Akustik für den Tag gegen Lärm. Das Bündnis hat in seinen Zielen seit jeher formuliert, wie „leise geht“ und kämpft seit Jahren gegen die ständig wachsende Lärm- und Gesundheitsbelastung im Rhein-Main-Ballungsraum durch den Frankfurter
Flughafen. Die Ergebnisse der NORAH-Studie über die negativen gesundheitlichen Folgen der Lärmbelastung zeigen, dass es „leiser gehen muss.“ Weiterlesen

Zukunft Rhein-Main lädt zur Veranstaltung zur NORAH Studie

der kommunale Zusammenschluss „Zukunft Rhein-Main“ (ZRM) lädt ein:

Freitag, 20.11. ab 19:00 Uhr
Stadthalle Flörsheim
Kapellenstr. 1
65439 Flörsheim

Thomas Will, Landrat Kreis Groß-Gerau
Katrin Eder, Beigeordnete Stadt Maint
Herbert Hunkel, Bürgermeister Neu-Isenburg
Michael Antenbrink, Bürgermeister Stadt Flörsheim

Die Autoren der NORAH Studie stellen diese vor. Die Ergebnisse werden mit Politikern und BürgerInnen erörtert.

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Europäischer Gerichshof stärkt Kläger

In einem spaktakulärem Urteil stärkt der Europäische Gerichtshof die Position der Kläger gegen Großprojekte.
Er verlangt, dass bei Klagen auch Erkenntnisse und Entwicklungen berücksichtigt werden müssen, die nach Beginn der Planungen bekannt wurden. In den Prozessen um die Flughafenerweiterung wurden genau das strikt verweigert. Ein Urteil, das weitreichende Folgen für die noch laufenden Verfahren haben kann.
Bericht der Fluglärmkommision
Bericht der Frankfurter Rundschau

 

Fraport Märchenonkel in Neu-Isenburg

Am Freitag, den 9. Oktober kommt das Fraport-Infomobil von 13 -17 Uhr nach Neu-Isenburg an die Frankfurter Straße / Ecke Bahnhofstraße.

Sicherlich wird uns dort die Mär von „Herzmuskel“ und „Jobmotor“ aufgetischt. „Fluglärm“ und „Abgase“ des Einkaufszentrums mit angegliedertem Flugbetrieb werden sicher nicht im Mittelpunkt stehen.

Wer Zeit und Lust hat, sollte die Position des BBI und der BI Neu-Isenburg neben dem Fraport-Infomobil verbreiten und unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger ansprechen. Mit einer kleinen Gruppe wird die BI Neu-Isenburg anwesend sein und Info-Material dabei haben.

Über Unterstützung freuen wir uns.

 

Kein Drehkreuz im Wohngebiet

laermkarte_02Mit einer Plakat- und Informationskampagne wollen die Initiative gegen Fluglärm Mainz e.V., Gegenwind 2011 Rhein-Main e.V. aus Hochheim und Stop-Fluglärm e.V aus Frankfurt/Main gemeinsam auf die raumunverträgliche Lage des Frankfurter Flughafens und die hierdurch verursachten schweren Gesundheitsrisiken der Flughafenanwohner aufmerksam machen. Diese wird auf der 151igsten Montagsdemonstration zum Spatenstich des Terminal 3 am 5. Oktober 2015 ab 18 Uhr im Frankfurter Flughafen erstmalig vorgestellt. Die Airport City mit Flughafen liegt auf Frankfurter Stadtgebiet keine zwölf Kilometer vom Frankfurter Römer und siebzehn Kilometer vom Mainzer Dom entfernt. Die historische Altstadt von Hochheim befindet sich neun Kilometer von der Landebahn Nordwest. Gemeinden wie Mörfelden, Raunheim und Eddersheim reichen fast bis an den Zaun des Flughafengeländes. „Es bedarf eigentlich keiner weiteren Erläuterungen, dass eines der größten Luftverkehrs-Drehkreuze der Welt nichts in einem Wohngebiet zu suchen hat, in dem ca. 5,5 Millionen Menschen leben“, erklärt Rolf Fritsch, Vorstand von Gegenwind 2011 Rhein-Main e.V. Weiterlesen