Treburg will Waldstück bei Zeppelinheim verkaufen !

am Mittwoch, den 28.06.2017  tagt die Gemeindevertretung in Trebur. An dem Abend will die Koalition voraussichtlich den Beschluss zum Verkauf des Treburer Oberwaldes an die Fraport AG fassen. Es geht um den Wald bei Zeppelinheim für den Autobahnanschluss zum Terminal 3. Die geplante Baumaßnahme wird zu einer erhöhten Belastung in Zeppelinheim führen. Weiterlesen

19. Tag gegen Lärm: „So geht leise!“ Mahnwachen des BBI in Frankfurt am Main und Mainz

„So geht leise!“ lautet das diesjährige Motto der Initiative Deutsche Gesellschaft für Akustik für den Tag gegen Lärm. Das Bündnis hat in seinen Zielen seit jeher formuliert, wie „leise geht“ und kämpft seit Jahren gegen die ständig wachsende Lärm- und Gesundheitsbelastung im Rhein-Main-Ballungsraum durch den Frankfurter
Flughafen. Die Ergebnisse der NORAH-Studie über die negativen gesundheitlichen Folgen der Lärmbelastung zeigen, dass es „leiser gehen muss.“ Weiterlesen

Fraport Märchenonkel in Neu-Isenburg

Am Freitag, den 9. Oktober kommt das Fraport-Infomobil von 13 -17 Uhr nach Neu-Isenburg an die Frankfurter Straße / Ecke Bahnhofstraße.

Sicherlich wird uns dort die Mär von „Herzmuskel“ und „Jobmotor“ aufgetischt. „Fluglärm“ und „Abgase“ des Einkaufszentrums mit angegliedertem Flugbetrieb werden sicher nicht im Mittelpunkt stehen.

Wer Zeit und Lust hat, sollte die Position des BBI und der BI Neu-Isenburg neben dem Fraport-Infomobil verbreiten und unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger ansprechen. Mit einer kleinen Gruppe wird die BI Neu-Isenburg anwesend sein und Info-Material dabei haben.

Über Unterstützung freuen wir uns.

 

150ste Montagsdemo – und kein bisschen leise

150ste150ste Montagsdemonstration – 1500 Menschen gegen Zerstörung der Rhein-Main Region.
Sehr kämpferisch und keinesfalls müde zeigten sich die Kämpfer gegen Fluglärm und Luftverschmutzung. Dabei hatte man keineswegs einen eingeschränkten Blickwinkel. Der Betrug VWs mit Abgaswerten seiner Dieselfahrzeuge zeigt wieder einmal wie hemungslos Wirtschaftsbosse ihre Geldgier ausübern. Oder – wieder einmal Fraport – wie kann es möglich sein, dass diese halbstaatliche Firma die lukrativen Flughäfen Griechenlands – ohne jede Ausschreibung – zugeschanzt werden. Volker Bouffier leistete hier ganze (Lobby-)Arbeit.
Nicht vergessen ist auch der seit 35 Jahren andauernde Betrug an der Bevölkerung des Rhein-Main Gebietes. „Für den Frankfurter Flughafen wird kein Baum mehr fallen !“ Holger Börner, Ministerpräsident Hessens, nach dem durchgeprügelten Bau der Startbahn-West.
Michael Wilk hielt die kämpferische Rede zur 150. Montagsdemo.

 

Robin Wood kämpft für Neu-Isenburg

Zum zweiten Mal errichtet Robin Wood ein Sommercamp in dem Wald nahe Zeppelinheim, der für einen neuen Autobahnanschluss zum Terminal 3 gefällt werden soll.
Vom 27. bis 30. August 2015 Für Flughafenrückbau statt –ausbau

Donnerstag, 27. August 2015
Aufbau des Camps. Abends Versammlung der Delegierten des BBI Bündnis der Bürgerinitiativen.

Freitag, 28. August 2015
Aktionstag

Samstag, 29. August 2015
10:00 Uhr Pflanzenführung
12:00 Uhr „Schnupperklettern“
14:00 Uhr Robin Wood zu Atomtransporten via Flugverkehr
17:00 Uhr Lärmgesetzgebung auf EU- und nationaler Ebene,
Grundwasserverunreinigung durch perfluorierte Tenside
20:00 Uhr Liedermacher Siggi Liersch
Sonntag, 30. August 2015
11:00 Uhr Kleiner Streifzug durch die Geschichte des Widerstands gegen den Flughafenausbau. Anschließend traditioneller Kuchenstand, Informationen und Meinungsaustausch rund um den Flughafen, Wald- und Klimaschutz
weiter Informationen (Flyer Robin Wood)

VCD Rheinland-Pfalz und Hessen auf der 140. Montagsdemo

Die 140. Montagsdemo am Terminal 1, am 8. Juni 2015, wurde von den Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverbänden Rheinland-Pfalz und Hessen mitgestaltet.

Für den VCD Hessen sprach deren Sprecher Werner Geiss aus Neu-Isenburger:

Ein Flughafen für die Region

Das Geschäftsmodell von Fraport mitsamt Lufthansa begeistert anscheinend immer noch die meisten Fraport-Aktionäre. Mit vielen Zubringerflügen werden die Fernflugreisenden aus der ganzen Republik in Frankfurt eingesammelt, um sie in riesigen und entsprechend lauten Blechflugzeugen in ferne Kontinente zu transportieren. In seiner Begeisterung fürs „Drehkreuz“ will das Management jetzt gar noch ein drittes Terminal, das allerdings bislang noch keine einzige Airline ansteuern möchte. Weiterlesen

Gericht lehnt Klage der Stadt Flörsheim ab

Zu diesem Urteil fehlen mir die Worte. Hier ein paar Zeilen eines Bürgers aus Wixhausen:
Von einer offiziellen Begründung des Urteils habe ich zwar noch nichts gehört und gelesen, aber es verschlägt einem die Sprache.
Zwar habe ich nicht mit einer Aufhebung des Planfeststellungsbescheides gerechnet, aber zumindest mit korrigierenden Auflagen.
Für die Luftfahrtbehörde des Landes Hessen ist es also plausibel und für das Verwaltungsgericht so in Ordnung, dass auf einer Landebahn des Verkehrsflughafens Frankfurt Flugzeuge ohne Sitze, Passagiere, Fracht und Treibstoff landen ? (In dem Gutachten, dass Fraport im Genehmigungsverfahren vorlegte, wurde mit einem viel zu geringes Gewicht des Flugzeuges gerechnet)
Ein Vorhabensträger darf also der Genehmigungsbehörde beliebig falsche Gutachen vorlegen, obwohl der Behörde bereits Erkenntnisse über mehrere Fälle (aus Raunheim) vorgelegen haben, ohne dass diese Konsequenzen daraus zieht?
Das Gericht legt die bekannten Fälle gegen die Kläger aus?
Die Luftfahrtbehörde des Landes Hessen ist also nicht verpflichtet Anwohner vor unmittelbar drohender Lebensgefahr durch aussetzen der Betriebsgenehmigung zu schützen?
Dieses Urteil ist schlicht und einfach dreist und eine Verleugnung des Grundgesetzes der BRD.
Ein erschreckendes Ausmaß an juristischer Ignoranz und Arroganz.
 
Helmut Hahn, Fluglärm-Arbeitskreis Wixhausen.